Klinikalltag #6

Die letzte Woche war für mich gar nicht so einfach. Die Einzelsitzungen sind immer noch extrem hart und wir gehen sehr in die Tiefe. Natürlich ist das gut herauszufinden, wo der Ursprung meines dysfunktionalen Verhaltens liegt, aber all das aus einzusehen, das steht natürlich noch einmal auf einem anderen Blatt.

Leider lasse ich Juliane nachts nicht sonderlich viel Schlaf, da ich mich im Bett hin und her drehe und kämpfe. Denn nachts verarbeite ich all das, was mir die letzten Jahre passiert ist. Ich hoffe, dass sich das schnell ändert, damit sie auch endlich wieder in Ruhe schlafen kann!

Sonst hat sich die Woche für mich leider sehr in die Länge gezogen, da wir therapiemäßig viel Leerlauf hatten und auch meine Motivation momentan zu wünschen übrig lässt. Denn eigentlich hieß es ja zu Anfang, dass ich nur so acht Wochen dort bleiben müsste. Jetzt sind es ja aber zehn bis zwölf Wochen. Somit habe ich theoretisch erst die Hälfte geschafft, und das kratzt ein wenig an der Motivation. Ich hoffe einfach sehr, dass ich es wenigstens schaffe, dieses Jahr noch wieder zu arbeiten. Und wenn es nur zwei Tage oder so sind! 😉

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2 Kommentare zu „Klinikalltag #6

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