Klinikalltag #7

Das war mal eine kurze Woche für mich. Denn durch den Feiertag am Donnerstag durften wir schon Mittwochnachmittag, nach der Therapie, nach Hause. Das war wirklich schön. Aber ich merke, dass es mir auch immer schwerer fällt wieder zurück in die Klinik zu fahren. Denn am Wochenende oder an den Feiertagen hat man endlich mal wieder so etwas wie einen Alltag. Ich spüre, dass sich in mir viel verändert hat. Zum Positiven. Die Klinik hat mir bis jetzt super gut getan bzw. tut es auch immer noch. Meine Therapeutin und ich haben Ende November für die Entlassung angepeilt, und wenn ich jetzt so auf den Kalender schaue, dann sind das wirklich nur noch vier Wochen. Das ist der Wahnsinn. Dann war ich elf Wochen in der Klinik. Fast drei Monate…

Aber je öfter ich mir Gedanken über die Entlassung mache, umso mehr frage ich mich auch, ob ich das alles alleine schaffen werde. Ob ich weiter standhaft bleiben kann. Ob ich an meinen neuen Grenzen festhalten kann. Oder ob die toxische Beziehung mich wieder vollkommen einnimmt und ob er es wieder schafft mich zu manipulieren.

Gleichzeitig fange ich dann auch wieder an zu arbeiten. Ich freue mich da schon sehr drauf, aber auch hier schwingt etwas Angst mit. Schaffe ich all die Arbeit? Wie viel habe ich nicht mitbekommen? Was ist, wenn mich all das überfordert? Zusätzlich mache ich ja auch wieder mit meinem Fachwirt weiter und muss bald die drei Monate Stoff noch nacharbeiten. Langweilig wird es in den nächsten Wochen bei mir also nicht…. Puuuuh!

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2 Kommentare zu „Klinikalltag #7

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